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Tante Martha

Inhalt

Leseprobe

Die gemeinsame Geschichte von Gretchen und Tante Martha
findet hier seine Fortsetzung


Erst beim Schreiben dieser Geschichte hatte die Autorin den
Begriff "Familienbande" für sich deffinieren können und tief in
ihrem Unterbewusstsein spürte sie , dass sie zueinander
Fremde sind und bleiben werden.

Das Schicksal hatte sie zusammengeführt, doch eine
Seelenverwandtschaft zwischen den Familienmitgliedern
war nie vorhanden gewesen.

Nur der gesellschaftliche Zwang, nicht der Biologische ,
formt den Begriff "Familie".

Der Biologische Begriff nennt sich schlicht und einfach
"Abstammung"

Die Tristesse dieser Bauernfamilie begleitet bis in die
vierte Generation und das Unheil ist noch nicht abzusehen.

Zuerst fehlte ein Ferkel und zwei Hühner. Sie dachte, vielleicht ein
Fuchs...der Hias musste abends den Stall besser versperren.
Der Hund in ihrer Kammer spitzte die Ohren, Hirscherl hatte sie ihn
genannt und er durfte sogar in ihrer Kammer schlafen.
Durch die Unruhe des Hundes war Maria besonders aufmerksam.
Sie verhielt sich ganz ruhig, war doch der Hias draussen und wird
den Fuchs schon vertreiben.

Gepolter und Lärm, der Hund begann zu bellen und knurren, die
Türen wurden mit Gewalt aufgebrochen, der erste Schuss traf
Hirscherl.
Partisanen, voll Dreck und eine Sprache die sie nicht verstand. Sie
wusste nicht wieviele es waren, die Stube war voll und draußen
standen auch noch einige.

Die Gewehre bereit....

Sie wollten Lebensmittel, dursuchten die Kammer von Maria, nahmen
mit was sie tragen konnten. Der Spuk war schnell vorüber...

Die , die in der Stube waren liefen als erster wieder hinaus. Die, die
draußen standen kamen herein..es waren vier....